𝗪𝗶𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗗𝗲𝗽𝗿𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗧𝗿𝗮𝘂𝗿𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁?
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𝗕𝗲𝗹𝗮𝘀𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁 wie Einsamkeit, das Gefühl abgelehnt zu sein und das Gefühl nicht gut genug zu sein wiederholen sich im späteren Leben. Zu den Kindheitsgefühlen, die immer häufiger zum Ausdruck kommen, kommen noch andere Gefühle und weitere Konflikte hinzu, die durch die emotionale Resonanz verstärkt werden.
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Irgendwann wird der Mensch eben depressiv, weil er die Vielzahl der negativen emotionalen Erfahrungen und die damit verknüpften Gefühle in sich nicht mehr kompensieren kann. Fast jede Depression ist also eine Ansammlung der negativen Gefühle: wie Angst, Trauer, Schuld, Scham, die sich aufsummieren und den individuellen Belastungsgrad überschreiten.
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Mit der Zeit merken wir, dass die ersten Symptome wie eine chronische Traurigkeit, Antriebslosigkeit oder Rückzug von sozialen Interaktionen zum Tragen kommen. Wir bemerken, dass die Welt um uns herum uns nicht mehr so richtig gefällt. Wir haben gedrückte Stimmung, können nicht mehr richtig schlafen, sind freudlos und ständig müde. Eine Depression kommt durch solche Symptome zum Ausdruck.
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Zum Ausbrechen einer Depression können aktuelle belastende Lebensumstände wie Trennung, Todesfall oder Verlust der Arbeitsstelle beitragen. Solche Faktoren sind meist nur ein Verstärker. 𝗗𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗨𝗿𝘀𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘀 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝘄𝗼 𝗻𝗲𝗴𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱, 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗱ä𝗾𝘂𝗮𝘁 𝗯𝗲𝘄ä𝗹𝘁𝗶𝗴𝘁 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲𝗻.